Lyrics


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Album ‘Still’ (2006)
01. Still
02. Niemand kann es sehen

03. Inside your arms

04. Gib mir Dein Gift

05. Nichts aus Liebe

06. Toxic Skies

07. Fang mich

08. Halbes Ende

09. Since we’re falling

10. I’ll follow you

11. State of the moment

12. Nur ein Tag

13. Out of the void
(bonus track Limited Edition)


Album ‘Blind Camera’ (2005)
01. I never want to be like you
02. Die Macht in Dir

03. Blind Camera I

04. I feel your trace

05. Die Welt kann warten

06. Kaltes Herz

07. Hollow Skies

08. I’m numb

09. Jede Wahrheit

10. Blind Camera II

11. Falscher Glanz

12. River of you

13. When walls arise

14. Blind Camera III

15. Until I finally drown


Maxi ‘Die Macht in Dir’ (2004)
01. Die Macht in dir
02. Kaltes Herz (version)

03. Until I finally drown (acoustic version)

Maxi
‘New Year’s Day’ (2004)
01. New Year’s Day
02. Sometimes

03. I’m numb (version)


‘Traumaworld’ (2003)
01. Light your stars
02. No more doubts

03. United and lost

04. Failing breath

05. No tears

06. In your room

07. Schreit Dein Herz

08. Be my rain

09. For a moment

10. Stop pretending

11. Wonderland

12. Traumaworld

13. Wenn Du gehst


‘Kalte Sonne’ (2002)

01. Flieh mit mir

02. Die Wirklichkeit

03. Unter Eis

04. Sterne sehen

05. In der Tiefe

06. Kannst Du verzeihen

07. Siehst Du mich

08. Siamesische Einsamkeit

09. Lass mich gehen

10. Ohne Dich

11. Licht

12. Deine Welt


Album ‘Still’:

01. STILL

die flammen sind von weitem nicht zu sehen

doch es brennt am mittelpunkt
der abgrund, den du nie erwartet hast
wie oft hab ich versucht, es zu verstehen
es gelang mir bis heute nicht doch ich lass dich nicht einfach los

du hast viel zu lang gewartet, dich viel zu oft verletzt
du hast viel zu viel vertraut, es wird nichts mehr sein
wie es war

es ist still, von hier bis zum rand der welt,
so still,
die träume sind auch verstummt
es gibt einfach nichts mehr
auf das ich noch hören könnte, nichts mehr
wenn dein herz nicht mehr in mir schlägt

für alles gab es stets eine erklärung

doch du warst zu leicht durchschaubar
lügen hatten niemals platz in dir
wie oft hast du versucht, es zu verstehen
es gelang dir irgendwann, doch es blieb versunken in dir

du hast viel zu lang gewartet, dich viel zu oft verletzt, du hast viel zu viel vertraut
es wird nichts mehr sein, wie es war

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02. NIEMAND KANN ES SEHEN

hast du die kraft verbraucht, die deine augen schließt
fehlt das warme licht, das noch schützend dich umgibt
zitternd in deiner hand, ein bild aus alter zeit
es zeigt dich unbeschwert, ein blick ist klar und weit
die welt liegt ganz in weiß

und niemand kann es sehen, wenn welten untergehen,
verlass dich nicht auf tausend leere worte

erwacht aus der einsamkeit, gelähmt, doch nicht besiegt
und alles bleibt so nah, du hast es viel zu oft erlebt
sind deine tränen kalt · gefroren, unbemerkt
stumm für den augenblick, dein schrei ist längst verhallt
und die welt bleibt schweigend kalt

und niemand kann es sehen, wenn welten untergehen,
verlass dich nicht auf tausend leere worte
niemand hat’s gesehen, dass deine welt vergeht
warte nicht auf tausend leere worte

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03. INSINDE YOUR ARMS

try not to breathe, don’t think about this
drive your thoughts away and dismiss
the incomprehensible lies that they’ll never stop to tell about us

when bridges are burning behind us, i don’t mind

it’s their polarization that i’ll never understand

we’re laughing into their affected face
we joined the game in too many ways
and if we fall we take them with us
isn’t it all a question of trust?

the secrets are changing for their ultimate goal
and predestination’s a joke

hold me if we’re falling inside your arms

keep the wrong directions out
the anchor’s ripped off, we’re flying above
all the disillusions

haven’t you seen the wire they’ve stretched
maybe it worked if we were well matched
but we don’t stumble back on our way
give us just one good reason to stay

the world is still turning, but it can’t be the same
while everyone’s searching for his perfect private fame

they say we should take the consequence
with a flavour of self- recompense
but if there’s one thing we can stand
it’s to keep our pure lives in our hand

there’s nothing to change at all in retrospect
impunity keeps us alive

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04. GIB MIR DEIN GIFT

sind die trümmer dort schon lang vor meiner tür?
wenn auch die stunden nicht vergehen, ich bleibe hier
wenn ich aus meinem fenster schau’, ist nichts zu sehen
wenn selbst die hoffnung diesen tag nicht übersteht…

reglos – in deinem meer ertrinken
wehrlos – in deinem arm versinken
gib mir dein gift – wenn dich die engel wecken
farblos – wenn ich dich nicht erkennen kann

warum sind alle bilder so unglaublich leer?
warum sind all die vielen worte gar nichts wert?
vielleicht ist alles nur ein endlos langer traum
doch auch die kraft entschwindet sanft, man merkt es kaum

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05. NICHTS AUS LIEBE

ein gewirr aus gedanken schleift hinter dir her
und du stolperst, es bremst und du fällst
geblendet am tag und blind in der nacht
und schon wieder beim träumen erwacht

dein blick führt dich weit, doch nichts ist zu sehen
und die antworten nicht zu verstehen
ein lautloses wort, das nach dir greift
doch du entkommst der vergangenheit

nichts aus liebe, lass dich tragen von der zeit
die wahrheit ist nur noch in dir gefangen
nichts aus liebe, lass dich treiben, endlos weit
die welt gehört dir und ist doch zerfallen

die sonne ertrinkt in einem meer aus licht
auch wenn sie daran niemals zerbricht
geblendet bei nacht und der tag ist blind
und der tag wieder blind für dich

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06. TOXIC SKIES

the letters were broken as i tried to read your words
from the lips in your
eyes, from the desert in my mind
and i’m craving for your touch and for an
unexpected sign
can you feel my frozen tears, can you see more than i’ve
ever seen

how should i start, how should it end
when i’m chained to toxic skies
what does it matter if i go
the end of the world is passing us by

life is a contradiction · it’s just a long term fall

i’m lying in silence since i collapsed on the sterile floor
visions are
clearing, i couldn’t stand them anymore
and your eyes are open,
but you’re staring at the door
and i wave my last good-bye to you,
the lights are fading away again

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07. FANG MICH

die wunden sind kalt, fast vergessen und alt
doch die wut ist immer noch in meinem kopf
haltlos
wenn wir weiter gehen, ergibt sich auch der weg
wir bleiben nicht mehr stehen, sonst bleibt ein teil zurück
haltlos
es tut schon fast nicht mehr weh

fang mich, ich bleib nicht stehen
triff mich, es wird schon gehen
therapier mich, ich warte nicht mehr
es ist mir egal

du hast niemals versucht, mit unseren augen zu sehen
und was anderes haben wir doch nie verlangt
halt.los
gegen leere worte sind wir längst immun
wir drehen uns nicht um, dort gibt es nichts zu tun
halt.los
uns tut schon fast nichts mehr weh

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08. HALBES ENDE

ich hab gehofft, dass das eis mich noch trägt
ein ‘für’ ersetzt kein ‘wider’, gar nichts bewegt sich hier
du warst das licht und der schatten zugleich
spiegeln sich in augen wirklich die tränen der welt?

hab ich geglaubt, es geht alles vorbei

was ist schon der glaube, ist nicht alles nur schein
ich hab immer versucht zu widerstehen
solang es mir gelang konnt’ ich nichts anderes sehen

und ich hör dich nicht mehr · und die nacht schläft so fest in meinen armen

ein halbes ende
eine neue flut spült mich fort
die rettende hand ist nicht zu sehen
halbes ende
alles was ich will ist dein wort
bevor wir im nichts untergehen

ist alles schuld, was die lügen verdeckt

wie lang hab ich gewartet, bis etwas sich regt
in der heißen glut verbrannt für ein sehnen nach mehr
zurück bleibt nur die asche – verloren in dir

und ich hör dich nicht mehr · und die nacht schläft so fest in meinen armen

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09. SINCE WE’RE FALLING

it feels like i’m dying, and i’ve never been apart from you
it feels like erasing my thoughts and the faults and all of you
but patterns repeat and multiply all the time
and these nails pierce my will so just your pain can remain

since we’re falling · all roses turn black
since we’re falling · we never look back
good-bye morning · the damned and accursed
good-bye mourning · it’s part of the worst

a face looks courageous, but what lies behind its layered glass

when fear is infectious, when torment reveals what’s behind a mask
but memories repeat and multiply all the time
and your nails pierce my soul so just this pain can remain

faint and frail · controlled insurrection · wake my day · i’ll deny all protection

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10. I’LL FOLLOW YOU

have you tried to climb the wall inside yourself
what did you see there at the top · if your eyes were shut
a boundless chazm made of darkness, pain and fear
are you afraid to raise your hands?
follow me

can i ever melt the distance in your eyes
that keeps me far away from you
what means ‘safe’ and what is ‘real’ in your disguise
if you take the gory way to truth
i’ll follow you

i’m getting closer, don’t try to hide again
there’s no shelter we’re all alone · so open your eyes
spread your arms and jump with me into the void
into the sad reversal of you
follow me

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11. STATE OF THE MOMENT

when i think about you
i remember all the times we ran away
and we never cared about the things we left behind

and no one ever could believe · that we’re finally leaving

the state of the moment is lost
while the seconds pass
we’ll not stay for this moment, it’s lost
i’ve torn out my heart

the sun is black

a reflection in your eyes
all the wasted tears unite in oceans
but we’re drowning in the air

and no one ever could believe · that we’re finally leaving

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12. NUR EIN TAG

zwischen mir und den tagen dieser ewigkeit
versperren mauern mir den weg
wenn nichts als leere übrig bleibt
erinnerung, besessenheit
auf der suche nach dem zweiten ich verbrannt

nur ein tag für dich und mich, und nach uns kommt weiter nichts
nur ein tag, nur einen nur ein tag, nur einen tag,
und die welt versinkt im licht
nur ein tag für dich und mich,
und der traum wird dein gesicht
nur ein tag, nur einen tag,
auch wenn die erde dran zerbricht

ich hab keine angst in der dunkelheit die mich umgibt
hier kann man die tränen gar nicht sehen
die wellen brechen über mir
am meeresgrund lauf ich zu dir
ich such’ nicht mehr und dennoch find ich dich

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13. OUT OF THE VOID (bonus track)

For this silent storm
I’ve been waiting so long
To carry me away from this place
Uprooting every scene you’re part of
I hope no single shoot remains

I can see the world from far above
But all my questions are still not heard

Out of the void, dazzled by you
Is what I always wanted to be
But you’re out of my reach, all that I ever loved
Why did they take you away from me

We went through hell and jumped up to heaven
No matter what we were told to be
I can’t get rid of this last picture
That burnt into my heart like a seal

Your innocent eyes and all the tries…
I held your hand before you died

Out of the void, dazzled by you
Is what I always wanted to be
But you’re out of my reach, all that I ever loved
Why did they take you away from me

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Album ‘Blind Camera’ :

01. I NEVER WANT TO BE LIKE YOU

The hints are far too obvious
Do you see nothing beyond yourself
You’re so predictable to me
I don’t buy clichés you have learnt

You deny each failure
Everything you do is right
You tune out when someone speaks to you

And I never want to be like you
Your answers are too long,
And I never want to die like you
Just ask me and I tell you why

Because you’ve lost profundity
Because your views are dead and blank
‘Cos you’re a contradiction of what you’d like to be

Because you’re infallible
Is that what you think you are?
You suppress the fact that you hide in lies

And I never want to be like you
Your answers are too long,
And I never want to die like you
Just ask me and I tell you why

I never want to be like you
Your answers were all wrong,
So I never want to die like you
Just ask me and I tell you why

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02. DIE MACHT IN DIR

Das Schweigen, unerträglich laut
Ein leeres Bild von Dir belebt kein Bild in mir
Regungslose Erwartung

Deine Hände zittern nicht mehr
Und schon wieder stirbt ein Wort auf halbem Weg
Trennen sich die Gedanken ?

Spürst Du die Macht in Dir?
Sieh, wie das Licht sich verändert
Spürst Du die Last nicht mehr?
Wirst Du vom Leben geblendet – schau nicht weg

Wenn das Warten nicht vergeht
Und der Wind sich legt, nur für Dich bleibt alles gleich
Greifst Du noch nach den Sternen ?

Wenn die Nacht nicht enden will
Und der Morgen schon ganz nah, doch zu weit entfernt
Kann man schlafend erwachen ?

Kann es wirklich sein, dass Du jetzt sprachlos bist ?
Die Strömung reißt Dich fort, der letzte Halt zerbricht
Kann es wirklich sein, dass Du zu wehrlos bist ?
Die Strömung reißt Dich fort von hier

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03. BLIND CAMERA I

– kein Text / no lyrics –

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04. I FEEL YOUR TRACE

An endless path lies up ahead as I try to walk
Upon a ridge where I might fall at any time
Where is your hand to keep me safe, to reduce the emptiness
I wonder why it lures me in

I feel your trace, but I can’t turn your distance round again
How did you ever get so far away

With every step you hide your scent, so where should I seek?
I know you left your heart behind, too far to speak
Now there’s no rest as it calls me and I see a sign of life
The burning trail reflects in your eyes

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05. DIE WELT KANN WARTEN

Ein weißer Raum
Die Gedanken unerkannt
Ein Hauch von Dir verdrängt die Nacht in mir

Vergänglichkeit rinnt durch meine Hand
Abgesehen vom Vergessen ist nichts, was bleibt

Was bleibt?
Ist der Morgen noch unendlich weit?

Die Welt kann noch warten
Im Zwang ihrer selbst
Besteht die Zeit nur aus Narben an mir
Wozu gibt es Ewigkeit?

Die Welt kann noch warten
Im Wahn, ungestört
Besteht die Zeit nur aus Narben an mir
Wozu gibt es Ewigkeit?

Dein eigenes Bild
Im Spiegel unbewegt
Die Stimme lautlos in meinem Kopf

Ein Meer versiegt
Und man ertrinkt darin
Abgesehen von der Zeit ist nichts, was bleibt

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06. KALTES HERZ

Das Wasser trägt Dich nicht, wirst Du untergehen ?
Die Kälte scheint für Dich nicht mal wahrnehmbar zu sein
Kein Blick zurück
Und alles hinter Dir verstummt
Vielleicht ist es ganz leicht, sich nicht umzudrehen

Manchmal fragst Du Dich warum am Anfang schon das Ende steht,
Alles was Dir wichtig ist bei anderen verloren geht
Es bleibt kein Weg zurück
Alles um Dich herum versinkt
Vielleicht ist es ganz leicht, zu gehen

Dringt der neue Tag in Deine Welt, um Dich zu sehen
Alles zerspringt doch nichts vergeht, Dein kaltes Herz
Bringt der neue Tag ein wenig Licht, um Dich zu sehen
Alles zerfällt und nichts erreicht Dein kaltes Herz

All die Fragen sind verbrannt, Du hast sie nie gestellt
Weil die Antwort, eingerahmt, im Wind schnell von den Wänden fällt
Du siehst den Weg zurück
Du schaust nach vorn, drehst Dich nicht um
Vielleicht ist es ganz leicht, zu sehen

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07. HOLLOW SKIES

Once again you sought the light
But all you got was empty
In other ways you searched for your dreams – in reality

When thoughts are spinning high above
And memories were tokens
You knew there’s nothing left but faith – could it be ?

Hollow skies – where angels are defenceless and pass away
Hollow skies – where worlds subside and intentions pave your way

You were strong
But now you’re failing, there’s not a chance
And while you’re stretching out your hands
It’s all past

As I look into the skies
You can’t see me, I’ll wait for you
And lead you out to end the fears
For one last time

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08. I’M NUMB

Whatever I am feeling, I find you everywhere
You’re like the clouds that pass me by again
My memories are empty, they’ll never bring you back
I can’t deny how much I’m missing you

Time pours down,
Washing my faith away

I’m numb until we’re dancing into the night,
But I still feel your kisses riding over my skin
I’m numb until you’re disappearing again
Too many scars and a dream will never end

I’ve been to all the places where you used to be
But everywhere a chill kept seizing me
And if I sleep, I’m restless and I’m not gone for long
I can’t deny how much I’m missing you

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09. JEDE WAHRHEIT

Der Krampf in Deinem Hals
Die Wut in Deinem Blick
Das Lot hängt schräg in der Luft die Du zum atmen brauchst

Die Trägheit fest im Griff
Die Apathie besiegt
Du flüsterst nicht, Du schreist wenn Du gehört werden [willst]

[Willst] Du ein letztes mal Verständnis haben?

Jede Wahrheit ändert sich
Die Mitte interessiert Dich nicht
Die Unterschiede leicht verblasst
Es fehlt die Dimension

Jede Wahrheit ändert sich
Die Richtung interessiert Dich nicht
Die Unterschiedlichkeit verblasst
Es fehlt die Dimension

Und bricht Dir das Genick
Erklärst Du es für neu
Gefahrlos wolltest Du noch nie zugrunde gehen

Die Masken sind durchschaut
Funktionen einstudiert
Kann keiner es verstehen, dass Du daran gar nicht teilhaben [willst]

[Willst] Du ein letztes mal Verständnis haben?

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10. BLIND CAMERA II

– kein Text / no lyrics –

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11. FALSCHER GLANZ

Du liegst in den Scherben, Deine Wunden sitzen tief
Vereint und zerbrochen, wenn der endlose Kreis sich schließt
In Deinem Kopf tausend Namen, die Gesichter dazu sind eins
Kannst Du mich hören, wenn ich Dich finden will
Wird nichts Dich verändern

Bleibt falscher Glanz in Deinem Lachen wenn alles sich wendet
Bleibt falscher Glanz in Deiner Nähe,
Du schwankst, wenn die Erde Dich dreht

Kein Wort auf Deinen Lippen, hat die Stille Dich nicht so gestört
Nur schwarz und weiß, in Deinem Innern ist die Verteilung der Schuld längst geklärt
Du wartest noch auf die Klarheit, Du vergisst, Du bist mittendrin
Kannst Du mich sehen, falls man Dich finden will
Wird nichts Dich verändern

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12. RIVER OF YOU

On a river so grey
That’s running much too fast
I’m a hostage on my own
The air I breathe is stale
And I’m planning my escape
Without a destination

While I’m embraced by the waters cold
I know you’re far away
Within my fantasy it’s new
I’m asking for hope in [you]

[You] name my fate
I’m lost on the waves without [you]
[You] never break
I’m lost in the river of you

So my runs very slow, just like a flood of tears
When they’ve all dried up
That river flows one more and I try to catch a ray of light
From the sky at night
Will I ever rest my eyes upon your face
And you fade again
I will never really know if you lost me too
I’m asking for hope in [you]

All of my thoughts, all of the words get tangled,
The waves ride high again
Your lips seem close to mine
I’m losing hold in the river of [you]

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13. WHEN WALLS ARISE

You’re standing quiet next to me
Just like an angel with a broken wing
We tried to find a never waning star
But we can only see a blinded shine in the sky
You spread my arms to fly

When walls arise between us
I could lie inside your arms, the stars won’t shine again
When walls arise between us
Let us fly away again and vanish in the sky

When eyes can only see
What’s been described a thousand times before
Each step ahead would only stop our dream
When rooms grow small and far too tight
I spread your arms to fly

The shelter is lost you said
We’ve fallen out of grace
And neither one remembers our basis, it was gone
The tears have ceased you said
Your eyes are black instead
And we could not remember how to spread our arms to fly


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14. BLIND CAMERA III

– kein Text / no lyrics –

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15. UNTIL I FINALLY DROWN

Some other time I’d wish to get away
Some other time will come another day
My thoughts are swimming ’round, it’s futility
With all the dreams that never ever come true …

How could I believe they come true
How long should I wait without you

Still feel you close behind my face
The ebbing moments since our last embrace…
I can’t recall all the days, they simply drift on by
With all the dreams that never ever came true …

How could I believe they come true
How long should I wait without you

Your shape is void
As if I’m passing right through your arms
I reach out again
Will I only catch a reflection of you
Until I finally drown in you

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Maxi ‘Die Macht in Dir’ :

01. DIE MACHT IN DIR

Das Schweigen, unerträglich laut
Ein leeres Bild von Dir belebt kein Bild in mir
Regungslose Erwartung

Deine Hände zittern nicht mehr
Und schon wieder stirbt ein Wort auf halbem Weg
Trennen sich die Gedanken ?

Spürst Du die Macht in Dir?
Sieh, wie das Licht sich verändert
Spürst Du die Last nicht mehr?
Wirst Du vom Leben geblendet – schau nicht weg

Wenn das Warten nicht vergeht
Und der Wind sich legt, nur für Dich bleibt alles gleich
Greifst Du noch nach den Sternen ?

Wenn die Nacht nicht enden will
Und der Morgen schon ganz nah, doch zu weit entfernt
Kann man schlafend erwachen ?

Kann es wirklich sein, dass Du jetzt sprachlos bist ?
Die Strömung reißt Dich fort, der letzte Halt zerbricht
Kann es wirklich sein, dass Du zu wehrlos bist ?
Die Strömung reißt Dich fort von hier

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02. KALTES HERZ

Das Wasser trägt Dich nicht, wirst Du untergehen ?
Die Kälte scheint für Dich nicht mal wahrnehmbar zu sein
Kein Blick zurück
Und alles hinter Dir verstummt
Vielleicht ist es ganz leicht, sich nicht umzudrehen

Manchmal fragst Du Dich warum am Anfang schon das Ende steht,
Alles was Dir wichtig ist bei anderen verloren geht
Es bleibt kein Weg zurück
Alles um Dich herum versinkt
Vielleicht ist es ganz leicht, zu gehen

Dringt der neue Tag in Deine Welt, um Dich zu sehen
Alles zerspringt doch nichts vergeht, Dein kaltes Herz
Bringt der neue Tag ein wenig Licht, um Dich zu sehen
Alles zerfällt und nichts erreicht Dein kaltes Herz

All die Fragen sind verbrannt, Du hast sie nie gestellt
Weil die Antwort, eingerahmt, im Wind schnell von den Wänden fällt
Du siehst den Weg zurück
Du schaust nach vorn, drehst Dich nicht um
Vielleicht ist es ganz leicht, zu sehen

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03. UNTIL I FINALLY DROWN


Some other time I’d wish to get away
Some other time will come another day
My thoughts are swimming ’round, it’s futility
With all the dreams that never ever come true …

How could I believe they come true
How long should I wait without you

Still feel you close behind my face
The ebbing moments since our last embrace…
I can’t recall all the days, they simply drift on by
With all the dreams that never ever came true …

How could I believe they come true
How long should I wait without you

Your shape is void
As if I’m passing right through your arms
I reach out again
Will I only catch a reflection of you
Until I finally drown in you

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Maxi
‘New Year’s Day’ :

01. NEW YEAR’S DAY

Dies ist eine Coverversion. Wir haben nicht die Erlaubnis, diesen Text
zu reproduzieren. Bei Interesse bitte im Internet recherchieren.
This is a coverversion. We are not allowed to reproduce the words
here. Please search the internet for these lyrics.


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02. SOMETIMES


A strange deserted way
You are running all alone with leaves still in your hair
With fevered eyes unsure,
You seem to smile, but do you really cry behind your fears

And when the need calls
You spread out your arms

Sometimes you fade out and leave it all behind
Sometimes you just kiss a bleeding world good-bye
Sometimes you fade out and forget the truths and lies
Sometimes you just try to build a wall within your mind

You say you’ve always tried
To look as far as you could see, but each time you disagree
The mirror only shows
The truth that comes too close to what you see and what we’d like
to know

Too fast, you’re distant
You spread out your arms

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03.
I’M NUMB (VERSION)

Whatever I am feeling, I find you everywhere
You’re like the clouds that pass me by again
My memories are empty, they’ll never bring you back
I can’t deny how much I’m missing you

Time pours down,
Washing my faith away

I’m numb until we’re dancing into the night,
But I still feel your kisses riding over my skin
I’m numb until you’re disappearing again
Too many scars and a dream will never end

I’ve been to all the places where you used to be
But everywhere a chill kept seizing me
And if I sleep, I’m restless and I’m not gone for long
I can’t deny how much I’m missing you

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Traumaworld :

01. LIGHT YOUR STARS

The sunlight reflects in your eyes
Your tears ceased to flow
You’re back in balance
The fallacies leave you alone
And your nightmares are replaced by reality

You’re floating away
Right up and over the barriers and borders
Boundless and free is your mind
It took ages for you to feel this way again

Light your stars
You could stand the fascination
And you’re falling weightlessly
To close your diary
Light your stars
You could understand relations
And you’re falling weightlessly
Until the diary is done

You’re leaving the fear far behind
And you’re trying to battle with great temptation
Like maggots, it’s eating at you
Do you pray at night, you’re strong enough to resist?

You’re tossing in bed
And all you perceive is a blurred world in strange lies
Tearing the visions all down
Defeated your so lost in tranquillity

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02.
NO MORE DOUBTS

In the beginning it was just a glimpse
Far too fleeting to care about
But I can still remember the initial traces of your change

Then you became so adaptable
No deviation from your ways
Like the world in your eyes is just spinning inside of you
There’s only you and you and you . . .

There are no more doubts in you
It’s a repression of your past
Sometimes it shows you’re insecure
I still can read between the lines
There are no more doubts in you
Have you forgot to dream at last
Sometimes it shows you’re insecure
You died inside

When I’m thinking of days gone by
You were so curious about the world
You never needed reasons to simply fly off-hand

Being the epitome of ignorance
Does it really suit your plan?
Where’s the contempt that you would actually show yourself

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03.
UNITED AND LOST

We’re walking along the infinite path
While we are shaking from the fear inside
It’s rising gently and thin
But we sense nothing, we don’t feel a thing

If I know what you would say next
What I could tell you – you know too
So we stopped talking,
Now we’re holding back silent screams

And if we fall consistently
You are always a part of me
And as we crawl into uncertainty
We were always united and lost

The words that tried to bring us back
Are still rebounding, you just look away
Positions are shifting from day to day

We are still walking along that infinite path
But we go forward, not side by side
And we’re not listening to the silent screams anymore

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04.
FAILING BREATH

I never thought this day would come
I did not know all hope was gone
Shattered in a lost eternity
I never wished to drift away
How could I feel at home again
With all the things you said, upon my mind

There is so much left to say to you
Unspoken words won’t change the truth
I doubt that words change anything at all
What if we could turn time back again
Would we do it all the same?
And until now the bitter chill remains

The failing breath is familiarity
I think I see your smile vanish afar
The failing breath is my fragility
The pieces left behind is all we are

Your heartbeat is too far away
There’s no place where I can stay
Picture of a dream I can’t deny
All at once I hear your voice
Another scene and still you cry
I would have given all to share your pain

But now you run and you will hide again
The lonely days may never end
I’ll try to find the courage from day to day
Your fears are always close to me
In time I’ll catch my failing breathe,
But the air around me will belong to you

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05.
NO TEARS

At a second glance
You thought you recognised despair
For a fraction of a second
You were searching for a reason
You pretended cheerfully,
But instead you tried to hide away
When everybody’s laughter
Seems to rip you all apart

And your life carries on the same
And your life will be the same

Going back again to see
Stages from the recent past
But everywhere you turn
There is no chance to continue
Nothing really holds you back
From stepping through that yesterday
For every new beginning
There will be some other end

And when you cry there are no tears left for liberation
You don’t listen to your own explanations
There are no rules you left behind from your desperation
There’s no need to fear the way, that you’ve led

You’ll run again,
Faster than you’ve ever been
You don’t feel the cold,
It’s never been like this before
Determination in your eyes,
Now you don’t know the reasons why
You can’t say goodbye
But you never really said hello

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06.
IN YOUR ROOM

Dies
ist eine Coverversion. Wir haben nicht die Erlaubnis, diesen Text
zu reproduzieren. Bei Interesse bitte auf www.depechemode.com
nachsehen.

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07.
SCHREIT DEIN HERZ


Wieder stehst Du hier
So reglos, jeden Tag
Und nichts geschieht um Dich herum
Alles schweigt um Dich herum

Der Regen stört Dich nicht
Dein Blick bleibt stumm und leer
Und Du suchst nach der Erinnerung
Doch was bringt Dir die Erinnerung

Der Krieg in Deinem Kopf
Erreicht Dich längst nicht mehr
Denn Du weißt, wer hier Verlierer ist
Wieder mal Verlierer ist

Unverändert stehst Du hier
Seit viel zu langer Zeit
Und die Erde dreht sich ohne Dich
Die Welt bewegt sich ohne Dich

Schreit Dein Herz
Konntest Du es je verstehen
Hast Du Dich gesehen
Schreit Dein Herz
Kannst Du nicht mehr weitergehen
Hast Du Dich gesehen

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08.
BE MY RAIN


When you fell into my arms
Appearing so frail, if you ever were
And you told me a thousand things
I’ve never dreamt about
When your eyes fell grey
Could it be I made them shine for awhile?
Now you’re gone, as if you ever meant to stay

Be my rain
Be my rain
To wash the pain and the truth away
Be my rain
Be my rain
Embrace my world, everlasting

We were talking through the night
No one could say a word
Of what had passed or should be said
As if time stood silent,
The dawn never came
And the skies are empty
Since we stopped

Far away,
We cannot share the love within us
You’re far away,
And rising up to start again

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09.
FOR A MOMENT

Dimensions are shifting
Burning holes in my direction
The habit of lightness disintegrates
Reconciliation fails,
I’m passing by within a whisper
Everything appears a false delight
But in vain, I turn away

For a moment we paused without a reason
Could there be another way?
In free fall, but rising to the ceiling
Now there’s nothing left to feel

Obsession is hypnotising
It’s so hard to look away
It’s still unclear, if you are genuine
The door is locked and bolted
Somehow, you keep on reminding
As tensions ease, I’m finding no relief

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10.
STOP PRETENDING

An unbelievable distance
That you can’t overcome
You thought you could bear to the end
Everything that was precious
You had lost at once
You thought you could keep it all your days

The day has come to stop pretending
So tempting that you can’t resist
The fantasies are never ending
You’re escaping for a little bliss

Lost the ambition,
To straighten out your life again
All that you want is to sleep
You’ve never been superstitious,
But you can’t go through this again
Trying to find deliverance

You fall
And another intention opens-up
You fall
And your heart has let go its secrets
You fall
For the first time your feet touch the ground again
You fall, you fall

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11.
WONDERLAND

I thought it was a usual morning
Just like every day before
I looked into the sky
But something there was strange
Nobody in the streets
The day was bright,
There was no sun at all
Black ashes in the air
Riding on the wind

With rubble on the ground
I caught the scent of burning
With no flames glowing anywhere
I felt the cold instead
And it seems that my worst nightmare
Suddenly became reality
But this has gone beyond,
Far beyond imagination

I’m living next to the edge
Under radiating skies
Living close to the end
Of wonderland

Maybe you simply wanted too much
Might be you simply went too far
The excuses will not change
What no one’s there to hear
You’re probably insatiable
You never cared for anything
What doesn’t belong to you,
Is beneath your dignity

Your speeches are a flood of lies
You never even realised
The contradictions,
Are they all the same to you?
You’re doing fine,
You think you’d like to be
The master of every thought
So you’re playing like a God,
But who created you?

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12.
TRAUMAWORLD


The unavoidable desire to take you home
Like suffocating all my clearest thoughts
It seems like yesterday when we lay here side by side
But it’s countless nights ago that it passed away

In a trauma world
Discovering all the depths in which we stand
In a trauma world
Fighting our achievements every day
In a trauma world
The truth is so surreal and incomplete
In a trauma world
Sifting through the memories in our heads

When I held a fragile hand that sorry day
Not feeling cold inside, uncompromising
As if romancing all night long in our imaginations,
Then one second changed our lives eternally

Understand me if I take you into my arms
Please forgive me if I am searching for your heart
Do you hear me when I’m crying every night?
I must start again

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13.
WENN DU GEHST

Deine Blicke wandern ziellos im Raum umher
Du liegst schon lange hier
Und atmen fällt so schwer
Für einen Augenblick fällt Licht auf Dein Gesicht
Doch die Wolken sind zu schnell für Dich

Wenn Du gehst
Kehrst Du nie zurück
Aus Deiner Welt
Unfassbar schön

Wenn Du gehst
Bleibt ein Teil zurück
Und nie erlischt
Dein Stern für mich

Und die Erinnerung an längst vergangene Zeit
Zerklüftet unser Hirn und unsere Ewigkeit
Der Kampf ist lange schon verloren, die Zeit steht still
Von Dunkelheit bist Du erfüllt

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‘Kalte Sonne’ :

01. FLIEH MIT MIR

Kalte Sonne, schon tausend mal bist Du erfroren
Wirst Du mich finden, warum suchst Du nicht in Deinem Kopf
Und alle schweigen, niemand hilft Dir, diesen Weg zu gehen
Kannst Du ihn finden, oder bist Du nicht bereit
Bleib nicht stehen (geh’ nicht wieder zurück)

Und wieder warten, alte Wunden brechen mehrmals auf
Und dennoch zögerst Du …
Geh nicht zurück, bleib nicht stehen

Flieh mit mir – ein letztes mal

Schwere Stille – Dein Blick ist starr, verdunkelt mich
Das Licht erloschen, jeder trägt sein altes Gesicht
Lass uns endlich ändern, was ewig gleich geblieben ist
Wozu noch warten?
Geh nicht zurück, bleib nicht stehen

Flieh mit mir – ein letztes mal

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02.
DIE WIRKLICHKEIT

Raumlos irren die Gedanken umher
Unerreichbar
Atemlos rennst Du hinterher
Hoffnungslos
Wie schwarzes Wasser rauscht die Zeit vorbei
Sie reißt Dich mit
Läßt Dich fallen, ich brenne, zerreiß mich, geh weiter

Die Wirklichkeit
Sie ist der Untergang für mich
Vergib der Zeit
Im ‘morgen’ finden uns nicht

Liebe – lange – ewig Lüge – einsam
Aber nicht allein
Trümmer – alles selbst zerstört; zuviel riskiert
Lebenslanges sich neu erfinden
Schreiend, jedoch ungehört
Der Spiegel brennt, alle Seiten (Du siehst Dich)
Alles so verkehrt

Die Wirklichkeit
Sie ist der Untergang für mich
Vergib der Zeit
Im ‘morgen’ finden wir uns nicht


sie ist der Untergang für mich
… ein ‘morgen’ gibt es nicht

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03. UNTER EIS

Die Stille
Ihr Sog zieht uns in die Unendlichkeit
Wir treiben nach unten
Du siehst mich nicht, der Sinn versagt
Keine Schatten
Geborgenheit erscheint zu weit entfernt
Wie wehrlos man wird
Wenn nichts mehr ist, wie es war

Wir vergessen die Zeit – wenn wir fallen –
Wir versinken in ihr
Wir vergessen die Zeit – wenn wir fallen –
Wir ertrinken unter Eis

Kein Weg mehr nach oben
Wenn man nicht mehr weiß, wo unten ist
Dein Körper
Entgleitet langsam meinem Arm
Getrennt und bewusstlos treiben wir an uns vorbei
Die Kälte
Verwandelt uns in Ewigkeit

Wir vergessen die Zeit – wenn wir fallen –
Wir versinken in ihr
Wir vergessen die Zeit – wenn wir fallen –
Wir ertrinken unter Eis

Kein Licht mehr; kein Weg mehr …

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04. STERNE SEHEN

Ein kurzer Glanz in Deinem Lächeln
– ein Augenblick
Zu kurz um alles auszusprechen
Und Worte geben nichts zurück

Dein Duft wird auf mich warten
Falls ich zurückkehren kann
Vergiss nicht, einzuatmen
Nur dann und wann

Und schon seh’ ich Dich verschwinden
Als hätt’ ich Dich nie gekannt
Können Jahre überwinden
Was geschah

Kannst Du die Sterne sehen
Brennt der Himmel nur für Dich
Kannst Du durch’s Feuer gehen
Und die Glut verbrennt Dich nicht

Noch spür’ ich Deine warmen Hände
Zum letzten mal
Unaufhaltsam bricht am Ende
Was unser Leben war

Dein Duft hat wohl auf mich gewartet
Doch die Sinne sind zu taub
Was haben wir erwartet ?

Zum Abschied reich’ ich Dir die Tränen
Als Erinnerung an mich
Und das Blut in meinen Venen
Gefriert

Kannst Du die Sterne sehen
Brennt der Himmel nur für Dich
Kannst Du durch’s Feuer gehen
Und die Glut verbrennt Dich nicht

Kannst Du der Welt vergeben
Wirst Du jemals glücklich sein
Lebst Du ein neues Leben
Oder ist es Dir zu klein

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05.
IN DER TIEFE

Ich bin getaucht im stillen See
Und habe nicht um Rat gefragt
Dabei wird mir wohl jetzt erst klar
So tief hat’ ich’s noch nie gewagt

Erst ruhig und sanft, so eisig kalt,
Dann von der Strömung hart erfasst
Die Angst die mich begleitet
Ergreift mich nun in wilder Hast

In der Tiefe Deiner Träume will ich wieder bei Dir sein

Der Atem wie Gedankenblasen
Steigt er auf und mischt sich nun
Mit jenem Unsichtbaren
Das all unser Tun verschlingt

Und ohne Sinn für jedes Ziel
Die Kraft auf falschem Weg verzehrt
Der Hoffnung alles anvertraut
Bin ich ans Licht zurückgekehrt

In der Tiefe Deiner Träume will ich wieder bei Dir sein

Und der Wind trägt mich fort, immer weiter
Die Uhren stehen still, nur das Licht vergeht

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06.
KANNST DU VERZEIHEN

Ich bin heimlich umgekehrt
Ganz unversehrt ging ich zurück
Ich schlich; verraten?
Ein Teil von Dir war noch zu spüren

Du warst schon weg
Nur blauer Nebel und Deine Angst bei mir
Das Ende einer langen Reise, die hier beginnt

Kannst Du verzeihen
Ich treib’ die Sehnsucht vor mir her
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen

Das Rauschen der Blätter
Ganz plötzlich geht die Tür
Du siehst durch mich hindurch
Und stehst ganz nah vor mir

In Deinen Augen seh’ ich Furcht
Deine Angst vor Dir
Den Anfang einer langen Reise, die hier zu Ende geht

Kannst Du verzeihen
Ich treib’ die Sehnsucht vor mir her
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen

Und ich dräng’ Deinen Geist zum Träumen
An diesem Ort
Wo mir das Wissen den Glauben nahm

Kannst Du verzeihen
Ich treib’ die Sehnsucht vor mir her
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen in die Nacht

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07.
SIEHST DU MICH

Ein neuer Tag beginnt
Noch gestern dacht’ ich wir sind nicht allein
Ob Zeit zu schnell verrinnt
Wo ist die Last, die mich schon lange quält

Kein Blick mehr
Deine Augen sind zu kalt
Kein Blick mehr

Siehst Du mich – hier am Tor zu unserer eignen Wahrheit
Siehst Du mich – vor der wartenden Erinnerung
Siehst Du mich nicht – warum trennst Du noch die Wirklichkeiten
Siehst Du mich nicht – Deine Worte sind so viel mehr als nur ein Traum

Der Wind verweht das Licht
Wie lange steht Dein Bild wohl schon vor mir
Ob diese Welt zerbricht
Und Gegenwart nicht auch nur Täuschung ist

Kein Blick mehr
Deine Augen sind zu kalt
Kein Blick mehr

Siehst Du mich – hier am Tor zu unserer eignen Wahrheit
Siehst Du mich – vor der wartenden Erinnerung
Siehst Du mich nicht – warum trennst Du noch die Wirklichkeiten
Siehst Du mich nicht – Deine Worte sind so viel mehr als nur ein Traum

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08.
SIAMESISCHE EINSAMKEIT

Der Regen in mir ertränkt das leere Herz
Ein Vakuum, das nicht mehr pulsiert und nicht mehr schmerzt
Nächtelang bin ich schreiend aufgewacht
Nur die Wahrheit bleibt verbannt,
Verborgen in Deiner Ewigkeit

Dein letztes Wort zu mir verklingt in meinem Kopf
Doch Dein Blick hat mehr gesagt,
Als jedes Wort es wohl vermag
Kein Wiederkehren
Um unerträglich frei zu sein
Meine Tränen sind verbrannt,
Verloren in Deiner Ewigkeit

Siamesische Einsamkeit

Zu tief gefallen
Und doch kein Stück bewegt
Und schon viel zu weit entfernt,
Gestorben in Deiner Ewigkeit

Siamesische Einsamkeit

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09.
LASS MICH GEHEN

Könntest Du Dich sehen,
wie Dein Blick um Hilfe schreit
Doch niemand sieht nach Dir, nichts was Dich befreit

Könntest Du besiegen,
was Dir unbezwingbar scheint
Doch Du verlierst Dich selbst,
bleibst gefangen in Dir selbst

Lass mich gehen,
Um Deinem Wahnsinn zu entfliehen

Ich bin’s nicht
Der die Sterne Dir vom Himmel holt
Ich bin’s nicht
Der in Deinen Herzen wohnt

Du kannst nicht erleben,
was Du nicht für möglich hältst
Willst nicht mal sehen,
was Du nicht schon kennst

Würdest Du bemerken, was für Dich unerheblich ist
Könntest Du lieben und leben und sein

Lass mich gehen,
Um Deinem Wahnsinn zu entfliehen

Ich bin’s nicht
Der die Sterne Dir vom Himmel holt
Ich bin’s nicht
Der in Deinen Herzen wohnt

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10.
OHNE DICH

Du wirfst keinen Schatten, Dein Gesicht ist stumm
Und das Sonnenlicht bleibt kalt um Dich herum
Hörst Du noch die Stimme, die Deinen Namen ruft
Bist Du ihr gefolgt, ans Ende Deiner Kraft

Kannst Du mich hier sehen, ich halte Deine Hand
Doch Du blickst apathisch, dicht an mir vorbei
Wirst Du jemals wieder den schwarzen Himmel sehen
Und wir ertrinken in uns selbst …

Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Und jede Bewegung wird erstickt – in Deinem Kopf, in meinem Kopf
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Was wär’ meine Welt denn ohne Dich

Kannst Du Dich erinnern, wie wir den Abgrund sahen
Nur einen Schritt entfernt, von Leid befreit zu sein
Deine Kräfte schwinden, ein letzter Blick zu Dir
Und es bleibt nur noch Dein Bild in mir …

Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Und jede Bewegung wird erstickt – in Deinem Kopf, in meinem Kopf
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Was zählt eine Welt denn ohne Dich

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11.
LICHT

Es ist einsam hier
Fernab der Zivilisation
Und so menschenleer
Als wär der Tag schon längst verloren

Mein Spiegelbild,
Verzerrt, von Wind und Meer verschluckt
Es erinnert mich an Dein Gesicht

Sie haben Dich vermutlich überall gesucht
Vergebens, denn man fand Dich nicht
Das Spiegelbild
Lässt diesen Blick erkennen,
Den ich an Dir so geliebt hab

Du berührst das Licht
Noch erkennst Du es nicht,
Kannst Du Dich von den Ketten befreien?
Du berührst das Licht,
Doch erkennst es nicht
Kannst Du Dich von den Ketten befreit ?

Du berührst das Licht
Noch erkennst Du es nicht,
Kannst Du Dich von den Ketten befreien?
Du berührst das Licht,
Doch erkennst es nicht
Hast Du Dich von den Ketten befreit ?

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12.
DEINE WELT

Eine Sehnsucht ertränkt mich
Zieht mich langsam von hier fort
Zu viel Zeit war vergeblich
Verschenkt an diesem Ort
Bleibt mir nur noch diese Leere
Fast verlier ich den Verstand
Bleibt mir nichts, das ich begehre
Nicht mal Deine Hand

All zu oft hab’ ich erwartet, den Himmel zu berühren
Viel zu lang hab’ ich gewartet

Und im grellen Licht seh’ ich Dein Gesicht

Doch Deine Welt bleibt auch ein Teil von mir
Mit Deinen Augen seh’ ich mich bei Dir
Kann wirklich niemand Deine Schreie hören
Und jeden Tag beginnt’s von vorn

Vielleicht siehst Du mein Leben
An Dir vorüberziehen
Doch was sollt’ ich Dir noch geben
Ich will nur noch vor Dir fliehen
Nimm mich nie mehr in die Arme
Lass mich einfach wieder los
Ich weiß nicht, ob ich’s ertrage

Doch im grellen Licht seh’ ich Dein Gesicht

Doch Deine Welt bleibt auch ein Teil von mir
Mit Deinen Augen seh’ ich mich bei Dir
Kann wirklich niemand Deine Schreie hören
Und jeden Tag beginnt’s von vorn

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